Iserlohn 19.12.2019
Aktuelles

Tipps für den Magen und fürs Portemonnaie

Magen an Gans und Glühwein verstimmt oder im Gedränge der Christmette beim Kirchenbank-Nachbarn mit einem Schnupfen angesteckt: Krankheiten kennen keine Weihnachtspause. „Wir Apotheker auch nicht, wir haben geöffnet“, sagt Dr. Till Ossenkop, Vorsitzender der Bezirksgruppe Märkischer Kreis (Nord) im Apothekerverband Westfalen-Lippe (AVWL). 

Schnelle Hilfe
Manche Arztpraxis muss in der Zeit zwischen den Jahren schließen, um Mitarbeitern eine dringend benötigte Pause zu geben. So sind die Wartezimmer der anderen Ärzte, die die Vertretung übernehmen, gut gefüllt. „In vielen Fällen können sich die Patienten aber auch an die Apotheken wenden. Wir können flexibel beraten und helfen“, sagt Dr. Till Ossenkop. 

In Notfällen übrigens auch außerhalb der Öffnungszeiten: Patienten, die während der Weih-nachtsfeiertage dringend ein Arzneimittel benötigen, können mit dem Apothekenfinder 22833 die nächstgelegene Notdienstapotheke finden. Die Festnetznummer 0800 00 22833 ermöglicht wie auch das Gesundheitsportal www.aponet.de kostenfrei die Suche von zu Hause aus. Per Mobiltelefon kann man bundesweit ohne Vorwahl die 22833 anrufen oder eine SMS mit der Postleitzahl des aktuellen Aufenthaltsortes dorthin senden (69 Cent pro Minute/SMS). Für die Nutzer von Smartphones und Tablets steht der Apothekenfinder zudem als App kostenlos zur Verfügung. Ferner hängt in jedem Apothekenschaufenster eine Liste der nächstgelegenen dienstbereiten Apotheken mit Kontaktdaten aus.

Empfehlungen für die Hausapotheke
„Wir beraten im Übrigen schon vor den Feiertagen gern, welche Mittel Patienten für alle Fälle über die Festtage auf Vorrat in ihrer Hausapotheke haben sollten – und vor allem, welche sich mit ihrer Dauermedikation auch vertragen“, so der Apotheker aus Iserlohn.

Wer bereits gute Vorsätze für das neue Jahr gefasst hat und möglichst schnell die Steuererklärung hinter sich bringen möchte, der kann – sofern er eine Kundenkarte seiner Apotheke hat – eine Übersicht über die 2019 geleisteten Zuzahlungen und Arzneimittel-Ausgaben erhalten. „Für die Inhaber einer Kundenkarte können wir eine Jahresübersicht aller Zahlungen mit nur einem Mausklick ausdrucken“, sagt Dr. Ossenkop. Bei der Einkommenssteuererklärung können private Ausgaben für Arzneimittel im Einzelfall als außergewöhnliche Belastungen geltend gemacht werden.

Till Ossenkop erinnert auch noch einmal daran, dass Patienten bei den Krankenkassen beantragen können, sich von den Zuzahlungen befreien zu lassen: In der Regel müssen Patienten zwar einen Eigenanteil zwischen fünf und zehn Euro bezahlen, wenn sie ein Rezept in der Apotheke einlösen. „Es gibt aber eine Belastungsgrenze: Diese liegt bei jährlich zwei Prozent der Bruttoeinnahmen. Leidet ein Patient unter einer chronischen Erkrankung, liegt die Grenze bereits bei einem Prozent.“

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Kontakt

Apothekerverband Westfalen-Lippe e.V.
Willy-Brandt-Weg 11
48155 Münster

Telefon: 0251 539380
Telefax: 0251 5393813
E-Mail: apothekerverband@avwl.de

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